Nach den umfassenden Einsätzen zum Hochwasser der Elbe und ihrer Nebenflüsse im Jahr 2002 hat die Berliner Feuerwehr
so genannte Brandschutzbereitschaften aufgebaut.
Aufbau:
Die Berliner Brandschutzeinheit bestehen aus mehreren Brandschutzbereitschaften.
Eine Brandschutzbereitschaft besteht aus mehreren Brandschutzzügen.
Und ein Brandschutzzug besteht wiederum aus mehreren Fahrzeugen.
Das sind:
1 ELW für den Zugführer
3 LF16
1 Schlauchwagen
je nach Einsatzlage kommen zu jedem zu noch:
1 TLF 24/50
1 LHF
Jede Brandschutzbereitschaft erhält zu ihren 3 Zügen noch
1 FüKW für den Bereitschaftsführer und seine Kommunikation, sowie
1 LKW und
1 RTW.
Je nach Einsatzlage wird den Bereitschaften noch ein Versorgungszug der Hilfsorganisationen angegliedert. Da dieses Konzept noch sehr jung ist und sich nur wenig bewähren konnte, sind Änderungen im Ablauf und Aufbau der Brandschutzbereitschaften durchaus zu erwarten.
Aufgabe:
Brandschutzbereitschaften sollen als schnelle schlagkräftige Einheiten bei Großschadensereignissen in und um Berlin eingesetzt werden. Die Arbeiten über größere Zeiträume, Unterbringung unter widrigsten Umständen, sowie die Zusammenarbeit mit Einheiten aus anderen Organisationen und Bundesländern stellen natürlich ganz andere Anforderungen an die Einsatzkräfte, als der normale Feuerwehr-Alltag. Deshalb werden diese Einsätze auch ganz anders und in höheren Dimensionen geübt.
Übungen:
Als größtes Beispiel wäre hier die Übung „Orkan 2003“ in Berlin Karlshorst zu nennen. Hier wurden auf einem ehemaligen NVA-Kasernen-Gelände diverse Großschadensereignisse von Berliner BSBen zusammen mit Kräften aus Brandenburg, Bremen und Hamburg, sowie zusammen mit allen Berliner Hilfsorganisationen (DRK, JUH, ASB, THW…), Polizei, dem damaligen Bundesgrenzschutz geübt.
Es fanden weitere Übungen in Bremen statt, sowie auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Lehnin statt.
Die FF5101 ist der 4.BSB, 3 Zug zugeordnet.
Einsätze:
Seit die Brandschutzeinheiten in Berlin ins Leben gerufen wurden, kam es auch zu einigen tatsächlichen Einsätzen, die glücklicherweise allesamt eine Dauer von 24 Stunden bisher nicht übertroffen haben.
Beispielhaft sind
Der Brand auf der Mülldeponie in Bernau bei Berlin,
der Brand auf dem Reifenlager in Schmöckwitz,
und der Waldbrand bei Neuzelle, südlich von Frankfurt / Oder
zu nennen.